Die BeSt³ findet 2020 nicht statt!

Ohne Barrieren zu Bildung und Beruf“ ist das Motto der Tiroler

Bildungsmesse BeSt3 und früher auch der visio. Als bewährtes Angebot des Sozialministeriumservice wird auch heuer wieder mit dem Jugendcoaching der Schwerpunkt auf die Zugänglichkeit zu Ausbildung und Beruf für Jugendliche und junge Erwachsene gelegt und mit der KOST Tirol Auskunft über die „AusBildung bis 18“ geben.

Das Sozialministeriumservice bietet in Kooperation mit seinen Partnerorganisationen innovia gem. GmbH, Arbeitsassistenz Tirol gGmbH, BSVT (Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol), KommBi (Bildungs- und Kommunikationszentrum für Gehörlose, Schwerhörende und CI-Träger*innen), ÖZIV (Interessenvertretung für Menschen mit Einschränkungen) und der amg-tirol mit der „AusBildung bis 18“:

  • Beratungsstand mit umfassender Information und persönlicher Beratung vom Jugendcoaching und der „AusBildung bis 18“
  • Inputs auf der BeSt3 Website
  • free_way Sensibilisierungsparcours
  • Bühnenprogramm: Jugendliche geben Einblick in ihre beruflichen Karrieren
  • Leitfaden und Checkliste zu inklusiver Erwachsenenbildung auf der Website www.best-innsbruck.at
  • Lotsendienst als Orientierung und Unterstützung bei der Messe

Beratungstand vom Jugendcoaching und der „AusBildung bis 18“

„Ohne Barrieren zu Bildung und Beruf“ ist ein Beratungsangebot speziell für Jugendliche bis 24 Jahre, die sich unterschiedlichen Fragestellungen in Bezug auf Schule, Ausbildung oder Beruf widmen und dabei auch persönliche Schwierigkeiten zu bewältigen haben. Das Ziel des Sozialministeriumservice ist, Jugendliche über die Jugendcoaches und Berater*innen zur AusBildung bis 18 zu erreichen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, chronischen Erkrankungen, psychischen Einschränkungen oder sozialem Unterstützungsbedarf, die den Einstieg ins Berufsleben meistern wollen, sowie an deren Eltern und Lehrenden.

Sensibilisierungsparcours „free_way“

Bildung – zugänglich für alle Schülerinnen und Schüler – heißt Erfahrung und Erleben von Alltag und Beeinträchtigung. Inklusion lebt unter anderem von Verstehen und Empathie Gleichaltriger. Damit das Wahrnehmen von erlebten Barrieren und möglichen Lösungen auch für Kolleg*innen ohne Beeinträchtigungen möglich wird, bietet der Sensibilisierung-Parcours lustvolle und abenteuerliche Probiermöglichkeiten an. Alle „Mutigen“ können ausprobieren, wie es sich anfühlt, als Rollinutzer*in Räume und Straßen oder sogar Toiletten zu besuchen. Sehende haben die Möglichkeit zu erfahren, wie es ist, als blinde Person Arbeitsaufträge auszuführen oder einen Weg zu verfolgen. Hörende erfahren die Welt Schwerhöriger oder Gehörloser. Bei allen diesen Erprobungen werden die Schüler*innen oder ihre Lehrenden durch Fachpersonal unterstützt, welches selbst erfolgreich mit einer entsprechenden Beeinträchtigung diese Situationen bewältigt. 

Lotsendienste

Für Messebesucher*innen mit einer Beeinträchtigung bietet das Sozialministeriumservice Lotsendienste an. Melden Sie sich bei einem/r der zahlreichen Messemitarbeiter*innen, wenn Sie eine Begleitung zu bestimmten Angeboten suchen. Gekennzeichnete Lots*innen im grünen T-Shirt unterstützen Sie, wenn Sie bestimmten Fragen nachgehen möchten und Sie auf Grund einer Einschränkung hier gerne Unterstützung hätten.

Bühnenprogramm

Im Rahmen des moderierten Diskussions- und Bühnenprogramms werden Themen zu zugänglicher Bildung für alle Schülerinnen und Schüler mittels theaterpädagogischer Elemente so aufbereitet, dass Inklusion vorstellbar für alle wird. Ehemalige Schüler*innen mit Beeinträchtigungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf zeigen humorvoll erfolgreiche Wege auf.
Interviews mit Jugendlichen und deren Jugendcoaches geben Einblicke in den abenteuerlichen Weg der Berufsfindung.